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Schlammverbrennung
 
So funktionierts
Die Schlammentwässerung und die Schlammverbrennung sind seit 1975 in Betrieb. 1993 fand eine Sanierung und Erweiterung des Schlammofens statt. In diesen Anlagen wird der abgeschiedene Klärschlamm aus unserer nahegelegenen Kläranlage in Zentrifugen entwässert und im Schlammofen verbrannt. Auch kann entwässerter Klärschlamm aus anderen Kläranlagen angenommen und in den Schlammofen gepumpt werden.

Der Schlammverbrennungsofen ist als Etagenofen gebaut. Der eingedickte Schlamm wird durch sich drehende Krälarme von Etage zu Etage langsam nach unten befördert.

Die Rauchgase des Schlammofens werden den Rauchgasen der Kehrichtöfen zugeführt und durchlaufen den gesamten Reinigungsprozess der Kehrichtverbrennungsrauchgase.

Die Krälarme werden durch eine hohle Zentralwelle angetrieben. Durch diese Hohlwelle wird Luft zur Kühlung hindurch geblasen. Die auf 140° C erwärmte Kühlluft wird durch den Notkamin der KVA ins Freie abgegeben. Diese heisse Luft trocknet den Notkamin, welcher normalerweise nicht gebraucht wird. Der Notkamin ist dadurch jederzeit bereit, die heissen Rauchgase eines Kehrichtofens im Notfall abzuleiten, ohne Schaden zu nehmen. Um den Klärschlamm zu verbrennen, muss dauernd Energie zugeführt werden. Die benötigte Energie bezieht man aus Klärgas und aus Heizöl. Das Klärgas stammt von der Faulung des Klärschlammes, bei der Methangas entsteht.


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